USC in der “Wolfsgrube” ohne Mittel beim 0:3

Das war Axel Büring zu deutlich: „Wir haben das Niveau, das wir im Training gezeigt haben, nicht mit in den Wettkampf genommen.“ Beim VfB Suhl gab es ein 0:3 (18:25, 13:24, 12:25) des USC Münster zum Bundesliga-Auftakt.

In der „Wolfsgrube“ der Thüringerinnen war die Atmosphäre klasse – weil die heimischen Volleyballerinnen durchweg überzeugten. Suhl ist angetreten, um den Titel mitzuspielen.

Degi verletzt sich

Der kleine Kader des USC war am Ende auch noch dezimiert. Denn die Ungarin Barbara Degi knickte im dritten Satz um und konnte nicht mehr weiterspielen. Deutlich mehr Alternativen hatte VfB-Trainer Michael Schöps, der die noch nicht voll belastbare Birgit Thumm zwar nur dann und wann brachte, die 20-jährige Dominice Steffen aber durchspielen ließ. 62 Minuten dauerte das Match – direkt danach trat der USC die Heimreise an.

Suhl entfacht Druck

Suhl setzte den USC gleich „mit sehr guten Aufschlägen“ (Büring) unter Druck. 6:3, 11:6 und dann 19:13 stand es. „Unsere Annahme kam nicht“, konstatierte Büring, der bei der Liga-Premiere hauptsächlich auf die Australierin Anna Maycock im Zuspiel setzte. Die Neue konnte ihr Können kaum entfalten. „Suhl hat kombiniert – manchmal nach Belieben“, sah Büring den VfB phasenweise „eine ganze Klasse besser.“

Auf 16:20 kam Münster noch einmal heran, aber das Strohfeuer konterten die Gastgeberinnen, die nach 22 Minuten zu 18 gewonnen hatten. Nur 20 Minuten währte Set Nummer zwei, den Suhl über 6:1, 9:2, 16:7 und 18:10 mit 25:13 holte. War Münster anfangs „zu aufgeregt und auch beeindruckt von der Kulisse“ (Büring), so sah der Coach seine Auswahl dann sogar als „konsterniert“ an.

Nach 4:2 zum 5:13

Suhl lag im dritten Satz 2:4 hinten und schlug postwendend zurück. Über 7:5 und 13:5 wurde es deutlich, über 20:10 ging der letzte Satz binnen 20 Minuten mit 25:12 an den Tagesfavoriten. An dem Abend hatte der USC keine Möglichkeiten, dem Tempo und den Attacken des VfB eigene Mittel entgegen zu stellen.

Bayer Leverkusen, am Samstag daheim 2:3-Verlierer gegen die Köpenickerinnen, ist am 20. Oktober der erste Gegner, den der USC am Berg Fidel empfängt.

(Quelle: Echo-Münster)

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